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Der Apparat mit B am Anfang!

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Unser Körper hat einen Bewegungsapparat, der deshalb so heißt, weil er bewegt werden will. Viele Menschen sitzen am Schreibtisch, im Auto, in der Bahn und sonst wo. Das tun sie lange und meist sehr unbeweglich. ABER! Wir müssen uns bewegen! Unsere Muskulatur muss sich bewegen! Unsere Gelenke wollen bewegt werden! Nur durch Bewegung kann uns unsere Muskulatur täglich optimal unterstützen.

Beim Sitzen ist es wichtig immer mal die Sitzposition zu verändern. Immer wenn man sich ertappt, wieder länger in der gleichen Position gesessen zu haben, dann sollte man sich an das „dynamische Sitzen“ erinnern. Eine kleine Gedankenstütze hilft. So kann man sich einen kleinen Notizzettel an seinen Arbeitsplatz kleben, worauf ein „dS“ für dynamisches Sitzen gemalt wurde. Spätestens wenn man diesen Zettel wahrnimmt, setzt man sich anders hin. Nur man selbst weiß was der Zettel bedeutet, klebt ihn dorthin, wo man ihn auch wahrnimmt und man tut etwas für sich. Das sorgt für eine Veränderung des aktuellen Bewegungsmusters. Das sorgt für neue Reize in der Muskulatur. Neue Reize sind gut für das Training der Muskulatur und deren Anpassung an ihre Verwendung. Ohne Reize wird Muskulatur schwächer, da sie scheinbar nicht gebraucht wird. Sie wird starrer, unbeweglicher, weil sie ungenutzt auch weniger Energie benötigt und dadurch auch mit weniger Nährstoffen versorgt wird. Unser Körper ist ein cleveres System. Wir haben 100% Energie in uns. Der Körper nutzt seine Energie dort wo sie gebraucht und spart, wo sie nicht „mehr“ gebraucht werden. Dadurch verbraucht er weniger Energie zum Beispiel bei der Muskulatur und nutzt sie woanders, zum Beispiel um Reserven an den Hüften anzulegen.

Wenn wir etwas an unserer unbewegten Situation ändern wollen, dann reicht eine kleine Veränderung, um zu starten. Man muss es sofort (innerhalb der nächsten 72 Stunden) beginnen. Und dann dran bleiben. Kleine Veränderungen sind auch kleine Erfolge für uns selbst. Das motiviert besser als gleich sein ganzes Leben umkrempeln zu wollen und es dann nicht zu tun, weil es so ein großer Schritt ist, vor dem man dann zurückschreckt.

Ein paar Tipps zu mehr Bewegung im Leben sind: Zur Arbeit gehen, statt fahren; früher aus der Bahn bzw. dem Bus aussteigen und ein paar Stationen zu Fuß zurücklegen; Sich freuen, wenn man keinen Parkplatz direkt vor der Tür findet und die paar zusätzlichen Schritte genießen; nach dem Mittagessen gehen; eine kurze bewegte Pause einlegen, in dem man mal kurz aufsteht und die Arme nach oben und zur Seite streckt; Eine persönliche Besprechung im Gehen absolvieren. Wer sagt man muss ein Gespräch in einem Besprechungsraum abhalten.

Probieren Sie eine Sache aus und bringen Sie mehr Bewegung in Ihr Leben.

Über den Autor

Carsten Neumann

Ich bin Bewegungstrainer. Ich hasse Sport aber ich mag es mich zu bewegen. Wettkampf ist nötig, aber nicht, wenn man sich bewegen will. Es gibt nur einen Usain Bolt, wenn man der schnellste werden will und nur einen Haile Gebrselassie und eine Paula Radcliffe für die lange Strecke. Aber trotzdem kann man Laufen gehen und sich selbst verbessern. Oder man lernt seinen Körper zu stärken und Haltung zu bewahren. Ich coache Menschen, die Ihre Haltung verbessern und die etwas für Ihren Kopf tun wollen. Die Trainer des Cane Sports Team haben den gleichen Bewegungsansatz wie ich und unterstützen mich und unsere Kunden.

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